Sehr gut erhalten ist die halbkreisförmige Bettung der Großen Kanone. Darüber befand sich damals ein Gitterdach, welches die Soldaten mit Zweigen abdeckten, um den Standort unkenntlich zu machen. Nach dem ersten Schuss am 8. Februar dauerte es jedoch trotz weiterer Ablenkungsversuche nur drei Tage, bis die französische Artillerie die Stellung unter Beschuss nahm. Bis zur Demontage im Oktober 1916 wurden von hier aus 131 Schüsse auf Belfort abgegeben. Wie die französischen Angriffe richteten diese zwar nur geringe Schäden an.
Dafür allerdings trafen die Einschläge die Moral der Bevölkerung bis ins Mark. Mit ihrer großen Reichweite läutete die Zillisheimer Kanone das Zeitalter der Fernkampfgeschütze und Raketen ein. Ebenfalls noch erhalten sind mehrere, teils zugängliche Tunnel, für die wir eine Taschenlampe benötigen. Sie schützten eine Schmalspurbahn, auf der unter anderem die Granaten zum »Langen Max« transportiert wurden. Auf der Gedenkstätte können wir durchaus einige Zeit verbringen, bevor wir zurück zur ((E)) Auberge du Canyon kehren. Dort endet dann diese spannende Runde.