Nach dem Abstecher kehren wir zum Wegweiser oberhalb des Friedhofs von Lucelle zurück und folgen dem Drei-Burgenweg hoch an die D 432. Beim Rathaus überqueren wir die Straße sowie die Grenze zur Schweiz und zweigen sogleich auf den landwirtschaftlichen Weg ab. Nach 130 Metern biegen wir scharf rechts ab, sodass wir dem Grenzverlauf nach Norden folgen. Ein paar Minuten weiter treffen wir wieder auf eine Straße, die rechts in die D 432 mündet. Nachdem wir die Straße überquert haben, folgen wir der Beschilderung sowie dem gelben Rechteck Richtung Ferme Ebourbette. Der Weg verläuft erst entlang einer Wiese, dann durch den Wald, aber immer entlang der Grenze.
Als Folge befinden wir uns mal in der Schweiz, mal in Frankreich oder in beiden Ländern zugleich. Sobald wir den Wald durchquert haben, öffnet sich die Sicht links über saftig-grüne Wiesen und Felder. Geradeaus weiter beschreibt der Weg nochmals einen Schlenker durch die Schweiz, ehe wir beim (13) Ferme Ébourbette ein letztes Mal die Grenze kreuzen. Berühmt wurde der Übergang am 26. April 1942, als Général Giraud an dieser Stelle in die Schweiz entkam. Auch viele Widerstandskämpfer und Elsässer nutzten den Übergang, um sich der Zwangsrekrutierung durch die Wehrmacht zu entziehen. Heute weist ein Schild darauf hin, dass der Grenzübertritt mit Autos oder Motorrädern verboten ist. Es gibt auch keine vernünftige Straße.