Als Schutz sehen wir hier versteinerte Betonsäcke. Mit ihnen war es möglich, selbst unter Beschuss Mauern zu errichten, die den kleineren und mittleren Geschossen standhielten. Auf dem abgeflachten Gipfel stehen zwei Denkmäler. Eines ist dem 28. Alpenjäger-Bataillon gewidmet, das andere, weniger auffallend, ist der Markstein Hartmann. Er wurde im Juni 1927 als letzter von 118 Marksteinen des Bildhauers Moreau-Vauthier auf die Frontlinie vom Juli 1918 gesetzt. Von dem Markstein aus ist der französische Nationalfriedhof Silberloch zu sehen. Der Zuweg dorthin führt über den Moyret-Unterstand und Col du Silberloch, von wo sich der Friedhof gut überblicken lässt.
Ab Januar 1915 wurden hier 1640 gefallene französische Soldaten beigesetzt. Gräber deutscher Soldaten sucht man vergebens. Sie wurden entweder in Cernay oder Guebwiller begraben oder in ihre Heimat überführt. Um alle auf dem Berg abgeschlachteten Männer zu bestatten, müsste der Friedhof 18-mal so groß sein. Im August 2014 legten hier Frankreichs Staatschef François Hollande und Bundespräsident Joachim Gauck den Grundstein zu einem deutsch-französischen Museum. Im Jahr 2018, 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, soll es eröffnet werden.