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Fachwerk im Tal der Weiss

und einer der berühmten »Söhne« Kaysersbergs

Fachwerkhäuser in den Gassen von Kaysersberg
Blick über die Weiss bei Kaysersberg

Wieder zurück in den Gassen treffen wir als Nächstes auf Patrizierhäuser mit Zwillingsgiebeln und hübschen Treppentürmchen sowie auch auf die ehemalige Fleischerei aus dem Jahr 1616. Zum Kühlen wurde damals das Flusswasser der Weiss genutzt, über die das Fleischereigebäude erbaut wurde.

Am gegenüberliegenden Ufer der Weiss befindet sich das ehemalige Gasthaus zur Brücke, welches im 19. Jahrhundert als Badhus diente. Die Brücke selbst stammt aus dem Jahr 1514 und bietet uns einen wunderschönen Blick auf die Häuser entlang der Weiss. Sehr pittoresk wirken hier die mittelalterliche Kapelle und das dahinter liegende Fachwerkhaus mit seinem spitzen Dach.

Priesterfigur neben der Friedhofskapelle St. Michel in Kaysersberg
Fachwerkhaus in Kaysersberg im Elsass
in Kaysersberg im Elsass

Wir schlendern weiter entlang der Rue du Collège und erreichen das Albert-Schweitzer-Museum. Es befindet sich unmittelbar neben dem Geburtshaus des berühmten Urwalddoktors. Der Mann mit dem auffallend unbändigen Haar und einem mächtigen Schnauzbart gehört zu den berühmten »Söhnen« Kaysersbergs. Der 1875 geborene Friedensnobelpreisträger baute im heutigen Gabun ein Tropenkrankenhaus auf.

Er pendelte ständig zwischen Afrika und Europa und bemühte sich um Gelder und medizinische Geräte für sein Krankenhaus. Auf dem Weg zur Burgruine werden wir von den Weisheiten des Mannes begleitet, der seinen Mitmenschen Ehrfurcht vor dem Leben lehrte. So ist auf einer der Tafeln sein Leitspruch zu lesen: »Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.«

bei der Brücke über die Weiss in Kaysersberg
Fachwerkhaus in Kaysersberg im Elsass
Turm der Burgruine von Kaysersberg

Vom nördlichen Rand der Altstadt führt uns zum Schluss unseres Rundgangs ein Treppenweg hinauf zur Staufischen Burg. Bereits vom Burghof aus eröffnet sich uns ein reizvoller Blick über den historischen Ortskern von Kaysersberg.

Doch erst auf dem Bergfried erkennen wir die Aussicht über die gesamte Stadt, das Tal, die Weinberge und die Rheinebene, welche den Staufern früher eine perfekte Kontrolle des Handels und des Verkehrs ermöglichte.

der Burgberg von Kaysersberg
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